Shelties von den Nürnberger Burggeistern


 
   

Was braucht der Sheltie?

   
 


 

 

Home

Unsere Mädels

Unsere Kleinen

Unser Bub

Zuchtplanung

Abgabehunde

T(r)agebuch A-Wurf

Bildergalerie

Hunde-Engel

Wissenswertes über Shelties

=> Thema Gendefekt MDR1

=> Was braucht der Sheltie?

=> Wie fotografiere ich meinen Welpen?

=> Hundeschule?

=> Wie wird er wohl sein?

Gästebuch

Kontakt

Mein Bild vom idealen Sheltie

Keine Zucht im VDH, weil ...

Agility ohne VDH-Papiere

Datenschutz Impressum

 


     
 

Sie haben sich dafür entschieden einen kleinen Hund in Ihr Heim zu holen.
Sicher haben Sie sich auch schon in Büchern und im Internet umfangreich informiert?!
Aber haben Sie auch wirklich an alles gedacht, was der kleine Kerl so braucht?
Für Unsichere hier eine Hilfestellung!


Checkliste und erst Infos für zukünftige Sheltiebesitzer:

Heimfahrt:
Falls Sie eine (längere) Autofahrt vor sich haben, versuchen Sie sich mehrer Möglichkeiten
zum Transport des Welpen zu schaffen. Nehmen Sie beispielsweise eine Decke und ein Handtuch mit, damit der Hund auf Ihrem Schoß liegen kann.
Als zweite Möglichkeit organisieren Sie sich eine Transportbox, denn es kann ja sein, dass der Kleine auf Ihren
Beinen nicht zur Ruhe kommt. Das ist dann oft in einer höhlenartigen Liegestätte besser.
Denken Sie auch an Wasser und einen Napf. Aufregung macht mächtig durstig!
Eine leichte Welpenleine und ein passendes Geschirr dürfen nicht fehlen. Denn selbst wenn der Hund noch nicht an die Leine gewöhnt ist, wäre eine Pause, zum Beispiel auf einer Raststätte, ohne die Möglichkeit den Hund anzuleinen, viel zu gefährlich. Aus Halsbändern können sich Welpen übriges sehr leicht herauswinden!!!
Eine sogenannte Flexi-Leine würde ich erst für den erwachsenen, leinenführigen Hund benutzen, da damit leider das "Ziehen an der Leine" noch vor dem ordentlichen "an der Leine gehen" erlernt wird.
Auch eine Rolle Küchenpapier darf nicht fehlen, denn kleine Missgeschicke, wie erbrechen
oder pinkeln und ähnliches sind durchaus nicht auszuschließen!

Ernährung:
Der Einzug ins neue Zuhause klappt am besten, wenn sich das Hundefutter nicht ändert!
Das bedeutet, sie füttern ersteinmal das Futter weiter, das der Kleine bei seinen Züchtern auch bekommen hat. Dafür erhalten Sie von uns die ersten Futterrationen.

Im neuen Zuhause:
Daheim sollte dann schon alles vorbereitet sein. Ein Körbchen oder eine Höhle sollte an einem
Platz aufgestellt sein, wo der Hund alles beobachten kann, wo er aber doch nicht mitten im Getümmel ist. Futter- und Wassernapf sollten gefüllt sein und für den Kleinen leicht zu finden.
Ein hundegerechtes Spielzeug kann die Trennung von der Mama und den Geschwistern leichter machen.
Achten Sie dabei aber darauf, dass sich weder die Farbe beim Kauen ablösen kann, noch dass Teile (Augen, Quietschis, ...) abgebissen und verschluckt werden können.

Zur Erkundung der neuen Umgebung sollte es ruhig sein.
Besucher, die neugierig den neuen Mitbewohner anschauen wollen,
sollten Sie besser auf die nächsten Tage vertrösten.
Erst wenn der Welpe weiß, wo er sich in Sicherheit bringen und zu wem er flüchten kann,
dann ist Besuch auch gerne gesehen.

Fürs "sauber werden":
Viel Zeit und Küchenpapier. Bringen Sie das Hundekind immer gleich nach dem Schlafen und Fressen raus und beobachten Sie den kleinen Hund ansonsten ganz genau. Er wird immer wieder das selbe Verhalten zeigen, ehe er sich irgendwo erleichtert. Je schneller Sie ihn durchschauen und je öfter Sie in rechtzeitig raus bringen können um ihn überschwänglich für das an der richtigen Stelle gemachte Geschäft zu loben, umso schneller wird er verstehen was Sie möchten. Stubenreinheit kann binnen 14 Tagen erlernt werden, aber manche brauchen auch ein paar Monate. So wie es bei den Kindern eben auch ist!
Nicht verzweifeln oder wütend werden. Kein Hund möchte "in seinem Heim" Hundedreck haben!
Aber dazu muss er "sein Heim" erst mal als solches anerkennen!

Für die Pflege:
Eine kleine, kräftige nicht kratzende Bürste, die später auch mal dichtes Fell mit viel Unterwolle durchdringen kann und ein paar Baby-Feuchttücher für die Öhrchen oder mal einen dreckigen Bauch  oder Hintern sind sehr hilfreich.
Auch eine Zeckenzange darf nicht fehlen. Ich bevorzuge die bunten aus Plastik.
Damit muss man die Zecke nur so nahe an der Hundehaut packen wie möglich und dann einfach ohne Zug drehen (Richtung ist egal). Die Zecke hat zwei "Saugrüssel", dadurch wird sie bei der Drehung zum Loslassen gezwungen! So kann sie lebend und vollständig entfernt werden.

Ansonsten werden meine Hunde nur im Notfall (sehr starker Geruch / Substanzen, die sich nicht ausbürsten lassen, haften im Fell / oder mit Spezialshampoo vom Tierarzt bei sehr trockener, schuppender Haut) gebadet.
Übrigens: sollte sich mal ein Floh auf das Hundekind verirren, keine Panik!
Warmes Wasser und Frosch-Neutralreiniger lähmen die Parasiten, so dass man sie
auskämmen kann. Das Ganze bei Bedarf wiederholen und mit den Flöhen ist es vorbei!!!

Das Wichtigste:
Nehmen Sie sich für die ersten Tage gaaaanz viel Zeit. Lernen Sie das "neue Kind im Hause"
in Ruhe kennen. Beobachten Sie den Kleinen genau. Und bedenken Sie bitte: letztlich müssen Sie ihm jetzt all die Liebe und die Streicheleinheiten geben, die er bisher von seiner Mama bekommen hat. Sie müssen Ihn beschäftigen, wie er es von seinen Geschwistern gewohnt war.
Seien Sie immer geduldig und ruhig - anders werden Sie bei Ihrem Sheltie zu nichts kommen!
Er wird es Ihnen mit Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit, Loyalität und Treue ein Hundeleben lang danken!

Denn bedenken Sie:
Der Mensch gibt dem Hund was er an Raum, Zeit und Zuwendung übrig hat,
während der Hund sein Leben lang alles gibt, was er bieten kann!

Für den Fall, dass noch Fragen offen sind, stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.
Auf den mitgegebenen Papieren finden Sie Telefon-Nummern unter denen Sie mich
immer erreichen können. Außerdem freue ich mich über jedes Lebenszeichen, jedes Bild und jede Episode aus dem "neuen Leben" meiner Kleinen!

 
 

Heute waren schon 6 Besucher (22 Hits) hier!