Shelties von den Nürnberger Burggeistern


 
   

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Hundeschule?
- So etwas brauch ICH doch nicht!


Das denken leider sehr viele Hundehalter und Neu-Hundehalter.

Die einen glauben:

Das ist doch schließlich nicht mein erster Hund!
Ich hab genug Erfahrung um meinen Hund alleine auszubilden!

Die anderen meinen:

Mit so einem bisschen Hund werde ich doch alleine fertig.
Da mach ich mich doch nicht in irgendeiner Hundeschule zum Affen!

Und wieder andere denken:

Ich will doch keinen perfekt ausgebildeten Hund!
Horchen soll er, sonst nix! Und das schaff ich schon!

Leider ist das die Grundlage für all die schlecht sozialisierten und unfolgsamen Hunde,
an denen dann weder ihre Besitzer noch ihre Umwelt (Nachbarn, Fahrradfahrer, Jogger) Freude haben und die im schlimmsten Fall irgendwann weggegeben werden!

Und deshalb wünsche ich mir für jeden Welpen oder Hund den ich abgebe auf jeden Fall den Besuch einer Welpenstunde/Hundeschule!





Denn:

In einer ordentlich geführten Welpenstunde werden die Kleinen nicht nur in einen eingezäunten Bereich gesetzt und dürfen spielen. Sicher muss das Spiel in diesem Alter noch die Hauptsache sein! Aber genau so wichtig ist es, dem Halter zu zeigen, wie man den jungen Hund spielerisch und mit viel Spaß dazu bringt die ersten Befehle wie z.B. Sitz und Platz und das ordentliche Laufen an einer Leine zu erlernen. Denn "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!" gilt bei Hunden genauso wie bei Menschen!
In diesen Welpenstunden können die neuen "Hunde-Eltern" auch mal Fragen zur optimalen Ernährung ihres Schützlings stellen. Oder solche Sachen wie: "Mein Kleiner beißt mich im Spiel immer mal wieder. Ist das so in Ordnung oder wie und wann kann/muss ich etwas dagegen unternehmen?"
Auch die altersentsprechende Länge der Spaziergänge, bzw. was und wie viel kann ich meinem Kleinen zumuten, was sollte er in seinem Alter schon können, sind oft ein Thema.

Unter den Teilnehmern werden auch  gerne Informationen über den besten Hundeladen, den Hundefriseur, die besten Leckerchen und das beste Zubehör ausgetauscht. 
Man findet hier für jede Frage, die sich mit einem Welpen stellt, einen Ansprechpartner.
Und wenn man dann noch einen Kaffee oder ein Bierchen trinken kann, wie das oft so ist,
dann macht die Sache sogar richtig Spaß!

Sind die Welpenstunden absolviert, kann man dann als Hundehalter am besten beurteilen,
was nun weiter wird.

Manche sagen dann: "O.k. jetzt reicht es, ich glaub ich schaff es jetzt allein."
Viele sind dann aber soweit, dass sie von sich aus einen Basis- oder Junghunde-Kurs besuchen und den bisherigen Lernerfolg weiter erleben möchten.
In diesen Kursen werden dann die Grundlagen aus der Welpenstunde vertieft. Die Kleinen lernen hundegerecht alle Befehle, die in der Menschenwelt für ein gutes Miteinander nötig sind. Sie können dann bald z.B. "Fuß" und "Bleib" und Vieles mehr. Den Besitzern wird geholfen, kleine ungewollte Unarten oder Fehlverhalten zu korrigieren. Und nicht selten bilden sich in solchen Kursen Gassi-Gruppen oder gar Freundschaften.



In den meisten Hundeschulen ist dann noch lange nicht Schluss! Denn ist man erst mal infiziert, dann möchte man auch weiter etwas mit seinem Vierbeiner machen. Das einfache Gassigehen reicht dann oft nicht mehr. Also macht man eventuell einen Begleithunde-Kurs mit Abschluss-Prüfung. Mit dieser darf man dann auch nach entsprechender Ausbildung z.B. an Hundesport-, Agility-, Obidience- oder anderen Turnieren teilnehmen.
Oder aber man macht diese Sportarten  und viele andere (Mantrailing, Trick-Kurse, Dogdancing, Flyball, usw.) nur so zum Spaß und für die Geselligkeit.






Aber eines wird zu 99% in dieser Zeit, meist einfach unbemerkt und nebenbei, passiert sein.
Der Hund ist ein verträglicher, gehorsamer, freundlicher Partner für Mensch und Tier geworden und sein Herr hat einiges an Erfahrung und Wissen im Umgang mit dem Vierbeiner erlernt.


Selbst Kinder können von solchen Aktivitäten nur profitieren. Denn wenn ein Kind mit Hunden Probleme hat, dann meist aus Unerfahrenheit und Unwissenheit im Umgang mit den Vierbeinern.
Kinder die wissen, wie ein Hund zeigt, dass er nicht angefasst werden möchte und dies respektieren, werden im Normalfall nicht gebissen!!!!
Es gibt kein schöneres Erlebnis als das Gefühl ein Team mit seinem Hund zu sein und nicht nur der Mensch der das Ende der Leine hält, damit der Hund nicht wegläuft!

Welpenstunde und Hundeschule? - Na klar!!!


Für den Sheltie-Besitzer im Speziellen:
Der Sheltie ist kein Draufgänger und Rüpel. Deshalb ist es in einer Welpenstunde wichtig, dass der Ausbilder (vielleicht mit Sheltie-Erfahrung?) darauf achtet, dass die robusteren, größeren Welpen den Kleinen nicht gleich zu sehr bedrängen. Später muss er schon damit umzugehen lernen! Aber eben langsam und mit Gefühl!
Bei uns hat es sich als gut erwiesen, die Welpen vorsichtig und nicht zu früh in eine Gruppe einzuführen, in der nicht zu viele Labrador-, Ridgeback- und Schäferhundwelpen  usw. sind. Auch dürfen sie in unserem Verein in der Mini-Gruppe starten und dann etwas länger bei den jüngeren Welpen mitmachen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein!

Ich habe mir vorgenommen jedem einzelnen meiner Welpen schon von Klein auf die Welt zu zeigen um so gesunde, menschenbezogene, wesensfeste, freundliche Welpen zu erziehen.
Ich hoffe dadurch, "meinen Welpen" den bestmöglichen Start in ihr hoffentlich langes Leben zu geben!
Tragen Sie bitte Ihren Teil dazu bei!

 
 

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